Dunkle Lacke zeigen im Sonnenlicht feine Kreise und Schlieren. Das ist kein Schmutz, das sind Kratzer im Klarlack. Genau die nehmen wir heraus.
Klarlack ist eine dünne, harte Schicht über der Farbe. Jede Wäsche, jedes Tuch und jede Bürste hinterlässt darin winzige Riefen. Licht bricht sich an diesen Riefen, statt sauber zurückgeworfen zu werden, deshalb wirkt der Lack stumpf und die Farbe flach.
Beim Polieren tragen wir hauchdünn Klarlack ab, bis die Riefen verschwunden sind und die Oberfläche wieder eben ist. Deshalb ist Politur nichts, was man ständig macht, und deshalb schauen wir vorher genau hin, wie viel Reserve überhaupt da ist.
Ohne saubere Vorarbeit wird jede Politur zur Kratzmaschine. Deshalb steht am Anfang immer die Reinigung.
Wir schauen uns den Lack im Streiflicht an und beurteilen, wie viel Reserve der Klarlack noch hat. Erst danach entscheiden wir, wie weit wir gehen.
Gründliche Wäsche, danach Lackknete gegen eingebettete Partikel. Was jetzt noch auf dem Lack sitzt, würden wir sonst hineinpolieren.
Erst der Korrekturgang, der die Kratzer nimmt, dann der Feinschliff für den Spiegelglanz. Kanten und Sicken von Hand.
Schick uns ein paar Fotos bei Sonnenlicht oder komm einfach vorbei. Wir sagen dir ehrlich, was sich mit einer Politur herausholen lässt und wann die Lackierarbeiten die bessere Wahl sind.